Amalgam-Sanierung nach Dr. Runte


Mindest-Maßnahmen vor der Amalgam-Entfernung


  • Das wichtigste überhaupt: Der Behandler muss von der Notwendigkeit der Amalgam-Entfernung voll überzeugt sein und über alle notwendigen Begleitmaßnahmen gründlich informiert sein.
    Gelegentliche Amalgam-Entfernungen, "weil der Patient es eben will" garantieren nicht das notwendige umfassende Bewusstsein und das konsequente Vorgehen des Behandlers bei dieser wichtigen Aufgabe.

  • Je nach Grunderkrankung, Allgemeinsymptomatik und Vorgeschichte erfolgt die Abklärung einer Schwermetallbelastung und damit die Abklärung, ob bereits vor der mechanischen Entfernung des Amalgams eine umfassende medikamentöse Vorbereitung erfolgen muss (naturheilkundlich und/oder allopathisch)

  • Bis zur Amalgam-Entfernung die Zähne nur mit Wasser putzen und anschließend mit fluoridfreiem Mundwasser spülen

  • Kein Kaugummi kauen, keine stark sauren und heißen Speisen zu sich nehmen

  • Vor der Amalgamentfernung sollte in bestimmten Situationen der Körper auf seine Regulationsfähigkeit und Ausscheidungsfähigkeit hin überprüft werden (mit Herzratenvariabilitätsmessung HRV).

  • Diverse immunologische und toxikologische Tests sollten in bestimmten Fällen das Ausmaß der Belastung und des Risikos für den Patienten im Vorfeld bestimmen. Umweltmedizinische Ausbildung und Kenntnisse des Zahnarztes sind hier besonders gefragt (seit 2008 gibt es die Ausbildung zum Umweltzahnmediziner)

  • Alle notwendigen chirurgischen Maßnahmen (insbesondere im Zusammenhang mit Herd- und Störfeldproblemen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich) müssen im richtigen zeitlichen Zusammenhang durchgeführt werden

  • Möglichst - wenn es die Not des Patienten ermöglicht - Behandlungszeitpunkte nach Mondrhythmus und Biorhythmus ausrichten

  • Abklärung der eventuell bereits im Mund eingegliederten Goldlegierungen (die meisten Legierungen enthalten Palladium und andere Problemmetalle). Legierungen können die Schwermetallproblematik zum Teil erheblich verschärfen, aber auch selber auslösen.

  • Ängstliche Patienten gut auf die Behandlung vorbereiten (viel Ruhe und Ansprache)

  • Quadrantenweise Entfernung innerhalb von 2 Wochen ist die Regel mit Ausnahmen (bestimmte Erkrankungen erfordern anderes Vorgehen)

  • Möglichst 4 Wochen vor Amalgamentfernung über qualitativ sehr hochwertige Gemüse-Obstsäfte oder Nahrungsergänzungsmittel die Spurenelemente und Vitamine auffüllen

  • Für einen ausgeglichenen Säure-Basenhaushalt sorgen (evtl. Baseninfusion)

  • Am Tag der Entfernung Extradosis der Quecksilber-Binder einnehmen

  • Und anderes mehr, je nach individueller Situation des Patienten

 

 

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